AUF DEM HASTEN: Vergänglichkeit und Verheißung

Bei diesem Konzert musizieren nun bereits zum dritten Male zwei Ensembles zusammen, die in letzter Zeit durch ihre Qualität und Jugendlichkeit in Wuppertal eine gewisse Aufmerksamkeit erzielen konnten: Das Ensemble Sorella, mit älteren und ehemaligen Sängerinnen der Elberfelder Mädchenkurrende, und Vox Vallis, das männliche Pendant der Wuppertaler Kurrende.

Im Mittelpunkt des Konzerts stehen Werke Johann Sebastian Bachs, bzw. der Thüringer Musikerfamilie Bach. So ist nebst der Mottete „Jesu, meine Freude“ vom berühmten Thomaskantor die Ciaccona für Violine solo zu hören. Die Düsseldorfer Musikwissenschaftlerin und Professorin Helga Thoene ist vor einigen Jahren zu einer, unter Bachliebhabern Aufsehen erregenden, Entdeckung gelangt: Diese Ciaconna ist gewissermaßen ein „klingendes Epitaph“, eine Grabtafel für Bachs erste Frau Maria Barbara (Tochter Johann Michael Bachs). So sind neben vielen symbolischen Zahlenkombinationen in Unter- und Mittelstimmen verborgene Choralzitate enthalten. Der Chor wird diese gleichzeitig zum Violinspiel hörbar machen.

Ensemble Sorella, Vox Vallis
Violine – Michaela Lieder
Truhenorgel – Max Hilger
Violoncello – NN
Leitung: Markus Teutschbein 

Johann Christoph Bach (1642–1703) – Fürchte Dich nicht
Johann Christoph Bach – Der Gerechte, ob er gleich zu zeitlich stirbt
Johann Michael Bach (1648-1694) – Nun hab ich überwunden
Johann Sebastian Bach (1685-1750) zugeschrieben – Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn, BWV Anhang 159
Erläuterungen zur Ciaccona
Johann Sebastian Bach (1685-1750) – Partita in d-Moll (BWV 1004) – V. Ciaccona (für Violine und vier Stimmen nach einer Analyse von Prof. Helga Thoene)
Johann Sebastian Bach – Choral: Christ lag in Todesbanden
Johann Sebastian Bach – Choral: Befiehl du deine Wege
Johann Sebastian Bach – Jesu, meine Freude, BWV 227

Eintritt frei, Kollekte

Ort: Pauluskirche Remscheid, Büchelstraße

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