Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms

Passionskonzert in der Stadtkirche Wermelskirchen

Konzert des Kammerchores in der Stadtkirche Wermelskirchen, Veronika Madler (Sopran), Harald Martini (Bass), Frank Zabel (Pianoforte), Helmut Voß (Harmonium), Guido Pieper (Pauken), Leitung: Kantor Andreas Pumpa

Das Konzert war ursprünglich für den 29. März 2020 geplant und konnte leider aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Nun wollten wir es am 21. März 2021 gerne nachholen.

Eine genauere Terminplanung dazu kann allerdings erst stattfinden, sobald uns die Corona-Umstände wieder die gewohnte Probenarbeit ermöglichen.

Das deutsche Requiem erfuhr am 18. Februar 1869 seine Uraufführung als das vollständige Werk, das wir heute kennen.

Einen Klavierauszug von opus 45 arrangierte Brahms, als sogenannte Londoner Fassung des Requiems, selbst. Diese Bearbeitung für Chor und Klavier war für die erste Aufführung des Werks in London im Jahr 1871 bestimmt.

Fünf Sätze des deutschen Requiem sind 1887, 1900 und 1912 von den Bearbeitern Fritz Stade (No. 1, 4, 7) und August Reinhard (No. 2, 5, Chorfuge aus No. 6) eingerichtet worden, um das „deutsche Requiem“ der Hausmusik zugänglich zu machen. Der Mitvertrieb erfolgte über den Musikverlag Carl Simon in Berlin.

Der Harmoniumpart Fritz Stades ist ein Derivat aus der vierstimmigen Chorpartitur mit nur geringen Veränderungen des Chorsatzes hinsichtlich der Spielbarkeit. August Reinhard übertrug dem Harmonium deutlich mehr orchestrale Partien aus den Orchesterzwischenspielen, als sein Kollege. Reinhard ist als Komponist und Bearbeiter zahlreicher Werke für Harmonium und Klavier zu seiner Zeit bekannt gewesen.

Die Sätze 3 und 6, beide für Bariton und Chor, sind von den Verlegern offenbar nicht für eine Bearbeitung in Auftrag gegeben worden. Für das Konzert des Kammerchores Wermelskirchen hat Kantor Andreas Pumpa eigene Arrangements der Sätze 3 und 6 vorgenommen.

Ort: Evangelische Stadtkirche Wermelskirchen

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